Wettbewerb: Das Geheimnis meines Bruders Vorlesen

12. Jan 2021Dalja

Am Anfang eine kurze Erinnerung:
Dies ist eine Geschichte von unserem Wettbewerb: Die Kunst der Einfachheit.
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Damit es spannend bleibt, zeigen wir die Kommentare ganz am Ende.
Am 10. Februar.
Und jetzt. Viel Spaß! 

Die Kunst der Einfachheit, Foto: Volker Wartmann

Das Geheimnis meines Bruders

Tom war 17 Jahre alt und ich 14.
Unsere Mama war vor 5 Jahren gestorben.
Wir lebten mit Papa in einer Klein·stadt.

Unser Papa war Rechtsanwalt.
Ich mochte unser Haus und wohnte gern darin.
Am Wochen·ende kochte Papa.
In der Woche bestellte er Mittag·essen für uns.
Zum Abend·essen schmierten wir uns Brote.
Und Tom brühte immer eine Kanne Tee auf.
Am meisten mochte er Jasmin·tee.
Den gab es oft bei uns.

Wir schmierten gerade unsere Brote,
da kam Papa in die Küche.
„Jungs, ich muss euch etwas sagen.“
Tom und ich schauten ihn an.
„Wir ziehen um“, sagte Papa.
„Das ist toll“, sagte ich.
Tom schwieg.
Wir packten unsere Brote auf die Teller.
Und nahmen sie mit ins Wohn·zimmer.
Dort setzten wir uns an den Tisch.
Ich fing gleich an zu essen.
Tom hielt sein Brot in der Hand und schaute auf den Teller.
„Wo ziehen wir hin?“, fragte er.
„Nach Berlin“, sagte Papa.
„So weit weg“, sagte ich.
„So weit ist das gar nicht, 3 Stunden mit dem Zug“, sagte Papa.
Tom kaute langsam an seinem Brot.
Dann schluckte er und verschluckte sich.
Ich klopfte ihm auf den Rücken. Tom hustete.
Papa holte die Tee·kanne und die Becher aus der Küche.
Tom trank seinen Tee in kleinen Schlucken.
Als wäre der Tee heiß, dabei war er abgekühlt.
„Kann Henry mich in Berlin besuchen kommen?“, fragte Tom.
„Jederzeit“, sagte Papa.

Dann redete Papa und redete.
Ihr könnt eure Freunde hier anrufen.
Es wird nicht leicht,
aber wir werden es schaffen.
Es gibt doch Internet,
ihr könnt euren alten Freunden schreiben.
Ihr werdet neue Freunde finden…
Papa hörte auf zu reden, weil es an der Tür klingelte.

Tom öffnete. Henry, sein bester Freund kam.
Im Flur zog Henry seine Jacke aus.
„Alles klar?“, fragte Henry.
„Wir ziehen um“, sagte Tom.
Henry schwieg.
„Nach Berlin“, sagte Tom.
„Wann?“, fragte Henry leise.
„In zwei Monaten.“
Henry nickte in Richtung Treppe.
Wortlos gingen sie die Treppe hinauf
und verschwanden in Toms Zimmer.
Den ganzen Abend kamen sie nicht ein Mal heraus.
Am nächsten Morgen rannte ich auf Toms Tür zu.
Und öffnete sie einfach.
Henry schlief noch in Toms Bett,
Henrys Brust war nackt.
Tom zog sich gerade an.
„Verschwinde. Und mach die Tür zu.“
Diesen Ton kannte ich nicht von ihm.
Auf dem Flur hörte ich, wie Tom abschloss.
Ernsthaft? Er sperrte mich aus.
Das hatte er noch nie getan.
Tom und Henry sah ich an diesem Morgen nicht nochmal.
Ich ging zur Schule.
Im Pausen·raum saßen die beiden bei ihren Freunden am Tisch, gingen dann bald.
Erst ging Henry, dann Tom.

Tom hatte viele Freunde.
Ich hatte keine Freunde.
Früher hing ich mit Tom und Henry ab.
Dann schickten sie mich nur noch weg.
Sie sagten nicht, wo sie hin gingen.
Ich durfte nicht mehr mit ihnen mit.

Tom spielte Fußball.
Ich hatte zwei linke Füße.
Tom war der Stürmer auf dem Spielfeld.
Ich stolperte beim Gehen auf dem Bürger·steig.
Tom war der Stern am Fußball·himmel.
Sport war ein Albtraum für mich.

Tom war der Schwarm aller Mädchen.
Die Mädchen riefen in der Pause nach mir:
„Bastian, komm doch mal her!“
Ich ging zu der Mädchen·gruppe.
Sie fragten mich über Tom aus.
Was macht Tom, wenn er nicht Fußball spielt?
Welche Musik hört Tom? Welche Filme mag er?
Was isst und was trinkt er gern?
Hat Tom eine Freundin?

Ich hatte keine Lust auf die Fragen zu antworten.
Machte es dann doch.
Aber nicht so genau.

Die Tage vor unserem Umzug waren Tom und Henry die ganze Zeit zusammen.
Sie gingen abends oft noch weg.
Früher hatten sie mich ab und zu mitgenommen.
Aber jetzt waren sie nur noch alleine unterwegs.
Nie fragte Tom, ob ich mitgehen wollte.
Ich war so enttäuscht.

Abends kam Tom nach Hause.
Er hatte einen Film im Kino gesehen.
Mit Henry.
„Wie war der Abend?“, fragte ich.
„Super“, sagte Tom.
„Ach, dann schaue ich mir den Film auch noch an“, sagte ich
„Lohnt sich nicht, der ist voll schlecht.
Warte auf die Blu-ray, die genügt.“
Was jetzt? Erst super. Dann schlecht.
Ich war verwirrt, sagte aber nichts.
Tom hatte sich verändert.

Es war Sonntag. In einer Woche war der Umzug.
Die ganze letzte Woche hatte Tom bei Henry geschlafen.
Heute Abend war Henry mal bei uns.
Wir bestellten Pizza.
Und sahen uns den neuen Avengers-Film an.
Ein Superhelden·film.
Eine Szene war witzig. Wir lachten.
Henry berührte dabei Toms Arm.
Dann gingen sie nach oben.
Ich schaute noch fern.
Später auf dem Weg zu meinem Zimmer
blieb ich vor Toms Tür stehen. Stille.
Die schliefen schon?
Ernsthaft?!
Waren die langweilig!
Wir sind doch keine 30!
Ich wollte weitergehen, als ich etwas hörte.
Ein Stöhnen. Sahen sie sich etwa einen Porno an?
Ich horchte an der Tür, hörte nichts und ging weiter.
Mein Zimmer lag neben dem von Tom.
Und wir teilten uns den Balkon.
Ich öffnete die Balkon·tür, trat hinaus.
Es war dunkel. Keine Sterne am Himmel.
Wenn sie einen Porno sahen, würde ich Tom damit ewig auf·ziehen.
Ich machte drei Schritte und stand vor Toms Fenster.
Die Decken·lampe im Zimmer war aus.
Das Licht kam von der Schreibtisch·lampe.
Die Gardine war von beiden Seiten zugezogen.
Da entdeckte ich einen kleinen Spalt in der Mitte.
Ich schaute durch den Spalt ins Zimmer hinein.
Und sah sofort weg.
Sprang zur Seite.
Und wäre bestimmt vom Balkon gestürzt,
wenn die Balkon·brüstung niedriger gewesen wäre.

Eilig lief ich in mein Zimmer zurück.
Und schloss die Balkon·tür zu.
Ich wollte nicht daran denken, was ich gesehen hatte.
Aber ich musste.
Ständig.
Tom und Henry lagen nackt auf dem Bett.
Sie hatten sich umarmt und geküsst.

Und ich hatte ihnen immer geglaubt.
Sie mussten so viel lernen.
Manchmal haben sie auch Play·station gespielt.
Immer waren sie bei Henry.
Seine Eltern mussten viel arbeiten, waren nie da.
So viele Ausreden.
Warum sie mich nie mit·genommen haben.
Mal war es zu spät.
Mal war ich zu jung.
Vielleicht ein anderes Mal.
Wie lange lief das schon mit den beiden?

Die letzte Woche verging schnell.
Wir sortierten Sachen aus.
Alles andere packten wir in Umzugs·kartons.
Am Tag unseres Umzugs standen wir früh auf.
„Kommt Henry zum Verabschieden?“, fragte ich.
„Nein, wir haben uns schon verabschiedet“, sagte Tom.
Wir stiegen ins Auto ein.
Alles ging so schnell.
Immer wieder schaute ich zu Tom.
Und Tom schaute zu Henrys Haus.
Ich hätte ihn gerne getröstet, wusste aber nicht wie.
Ich wollte nicht verraten, dass ich sein Geheimnis kannte.

Berlin war toll.
Ich hätte nicht gedacht, dass es mir da so gut gefallen wird.
Die Schule war okay.
An die U-Bahn gewöhnte ich mich schnell.
In der Woche waren Tom und ich wieder viel zusammen.
Wir gingen ins Kino.
In die Bücherei.
Und manchmal ins Museum.
Henry besuchte uns fast jedes Wochen·ende.
Oder Tom fuhr zu ihm.
Das klappte zunächst auch gut.

In Berlin lief alles gut.
Papa machte Urlaubs·pläne.
Nächstes Jahr wollten wir nach Griechenland.
„Kannst du für vier buchen?“, sagte Tom.
Papa und ich schauten gleich·zeitig auf.
„Hast Du eine Freundin?“
„Nein, keine Freundin. Aber Henry war auch noch nie in Griechenland.“
Papa atmete tief ein und aus.
„Bist du sicher, dass ich für ihn mit buchen soll?“
„Er ist doch schon früher mit uns in den Urlaub gefahren.
Was ist schon dabei?“, sagte Tom.

„Das waren kurze Reisen. Und in Deutschland“, sagte Papa.
„Einmal waren wir vier Tage an der polnischen Ostsee mit Henry“, sagte Tom.
„Tom, du weißt, was ich meine“, sagte Papa.
Und kratzte sich am Kopf.
„Und wer weiß schon, was in einem Jahr sein wird.
Vielleicht hast du bis dahin einen neuen besten Freund.“
„Das glaube ich nicht“, sagte Tom.
„Ein Vorschlag: ich buche für uns drei.
Und wenn sich nichts ändert, dann buche ich für Henry nach.“

Am Wochen·ende war Henry wieder bei uns.
Wir hatten uns begrüßt.
Schon waren die beiden in Toms Zimmer verschwunden.
Lange war es still, dann waren Stimmen zu hören.
Erst leise, dann immer lauter.
„Überleg' es dir doch nochmal!“, sagte Tom laut.
„Hörst du mir nicht zu!“, schrie Henry.
Dann sprachen sie leise und ich konnte nicht hören, was sie sagten.
Gleich nach dem Streit reiste Henry ab.
Obwohl es schon Abend war.
Er schaute traurig, als er an der Haustür stand.
Tom war in seinem Zimmer geblieben.
„Bis bald, Bastian.“
„Bis bald, Henry. Pass auf Dich auf.“
Als er aus der Tür war, schloss ich ab und drehte mich um.
Tom stand an der obersten Treppen·stufe.
„Er ist gegangen“, sagte er nur.
„Tom, alles klar? Ihr vertragt euch schon wieder.“
Ich ging die Treppe hoch zu ihm.
Und legte meine Hand auf seinen Arm.
Aber er sah mich nicht an.
Sein trauriger Blick war auf die Tür gerichtet.
Ich dachte daran, was ich damals vom Balkon aus heimlich gesehen hatte.
Und verdrängte das Bild sofort wieder.
„Es war nur ein Streit“, sagte ich.
Tom reagierte nicht.
„Hallo, Erde an Tom! Henry ist ein Idiot.
Wer reist schon an, und gleich wieder ab?“
Tom sah mich an und sagte:
„Henry ist kein Idiot. Ich bin hier der Idiot.“
Er drehte sich um und ging zurück in sein Zimmer.
Ich blieb stehen.
Ich hatte es vermasselt.
Das wäre der Moment gewesen.

Die nächsten Wochen vergingen schnell.
Tom spielte Fußball.
Er war beliebt.
Alle wollten mit ihm sein.
Mit ihm reden.
Und mit mir keiner.
Ich ging zu den anderen Schülern.
Die still da saßen.
Im Pausen·raum.
Oder im Klassen·zimmer.
Auf dem Schul·hof.
Die waren auch ganz nett.

Tom aß kaum etwas.
Er schlief schlecht.
Er hatte dunkle Augen·ringe.
Ich wollte ihm sagen, dass ich sein Geheimnis kannte.
Nur wie? Das wusste ich nicht.

Ich saß im Pausen·raum und dachte nach.
Leo setzte sich zu mir.
Leo und ich gingen in die gleiche Klasse.
Leo war nett. Und immer allein unterwegs.
Obwohl er Sportler war.
Ein Leicht·athlet.
Wir redeten über Sport.
„Es ist gut, schnell zu sein und rennen zu können“, sagte Leo.
Ich schaute ihn an.
„Als sie mich verprügeln wollten, bin ich ihnen davon gerannt.“
„Warum wollten sie dich verprügeln?“, fragte ich.
„Ach so, das weißt du nicht, ich stehe auf Jungs“, sagte er.
Ich hob beide Hände.
„Alles klar. Ich nicht“, sagte ich.
Er lächelte.
„Mein Herz ist gebrochen“.
„Tut mir leid, ich kann es nicht reparieren“, sagte ich.

So wurden Leo und ich Freunde.
„Dein Bruder ist anders als du“, sagte Leo.
„Er mag Sport. Fußball spielt er.“
„Nein, das meine ich nicht. Er wirkt irgendwie traurig.“
„Das Spiel am Wochen·ende lief nicht nach Plan“, sagte ich.
„Ja, das wird es sein.“

Wir gingen in unser Klassen·zimmer.
Hinter uns war Getuschel.
„Die Schwuchtel mit den roten Haaren.“
„Und der andere?“
„Der andere nicht, das ist der Bruder von Tom.“
Leo blieb stehen.
Bewegte sich nicht.
„Süß is‘ er ja“, sagte ein Junge.
„Halt Dich von ihm fern“, sagte ein anderer Junge zu mir.
„Pass auf! Sonst bist du der Nächste!“
Ich hatte genug gehört.
„Es reicht! Haltet die Klappe, ihr Weich·birnen!“, schrie ich.
Ich war außer mir. Solche Idioten.
„Ist schon gut, komm, Bastian“, sagte Leo.
„Wie hältst du das aus?“, fragte ich ihn.
„Die waren nett, haben nicht gleich gehauen.“
Mehr sagte Leo nicht.
Wir redeten den ganzen Schul·ag über wenig.
Meine Laune war im Keller.

Nach der Schule war Tom auch still.
Die ganze U-Bahn-Fahrt.
Und den Fuß·weg von der U-Bahn bis zu unserer Haus·tür.
Erst da sagte er:
„Du hast Leo verteidigt, das war mutig von dir.“
„Natürlich, er hat das Recht, glücklich zu sein“, sagte ich.
„Ist er jetzt glücklich?“
„Was meinst du?“, fragte ich.
„Leo wird beleidigt und geschlagen. Warum hat er nur gesagt, dass er schwul ist“, sagte Tom.
„Gut, dass er keine Geschwister hat. Die müssten ihn auch ständig verteidigen.“

„Ich kann nicht glauben, dass du das sagst. Gerade du“, sagte ich.
„Was, gerade ich?“ Tom funkelte mich an.
„Das weißt du doch genau!“, sagte ich.
„Es ist doch so. Er ist jetzt nicht glücklicher. Hätte er noch gewartet“, sagte Tom.
„Aber worauf sollte er warten?“, fragte ich.
„Ach egal. Was du heute für ihn getan hast, war gut.
Ich kann nicht glauben, dass du dich für ihn eingesetzt hast.“

„Das ist ganz normal“, sagte ich.
„Nein, das ist es nicht.“

Tom schloss die Haus·tür auf.
Wir gingen leise hinein.

Unser Vater telefonierte im Wohn·zimmer.
„Ja … Gut … Freut mich.“
Papa nickte. Seine Stimme war warm.
„Er war lange traurig, aber langsam wird es wieder. Ich hoffe, es geht dir besser.“
Sein Ton war so, als würde er mit uns sprechen.
„Mach‘s gut, Henry. Und grüß deine Eltern.“

Papa legte auf.
Dann bemerkte er uns.
„War das Henry?“, fragte Tom.
„Ja“, sagte Papa.
Tom sah Papa entsetzt an.
„Ihr habt Kontakt?“
„Tom…“
„Kein Tom, nicht jetzt. Wie oft habt ihr telefoniert?“

„Henry rief ein paar Mal hier an, wollte nur wissen, wie es dir geht.“
„Hat er dir gesagt, dass wir…?“, fragte Tom.
„Zusammen wart, ein Paar, verliebt?“
Papa machte eine Pause.
„Henry musste nichts sagen. Das habe ich selbst gesehen.
Warum hast DU nichts gesagt?“, sagte Papa.

„Hättest du das gewollt?“, fragte Tom.
„Dass du es uns sagst? JA, aber ich hätte mir für Dich den leichten Weg gewünscht.“
Papa sah müde und alt aus.
„Ich wollte dich und Bastian nicht enttäuschen.“
Toms Stimme klang traurig.

„Du enttäuschst uns doch nicht.
Wir lieben Dich. Wir sind deine Familie.“
Papa umarmte Tom.
Ich umarmte beide.
„Mir war nie wichtig, wen du liebst.
Dass du geliebt wirst, ist schön“, sagte Papa.

„Ich habe mit Henry Schluss gemacht.
Er wollte seinen Eltern von uns erzählen.
Ihr hättet es dann auch erfahren.
Aber ich, ich war noch nicht soweit.
Mir fehlte einfach der Mut.“, sagte Tom.

„Könnt ihr mich verstehen?“, fragte Tom leise.
„Ja“, sagten Papa und ich gleich·zeitig.
„Und es stört euch nicht?“, fragte Tom unsicher.
„Nein!“, sagten Papa und ich wieder gleich·zeitig.
Papa lächelte Tom an.

„Ich muss jetzt telefonieren“, sagte Tom.
Er holte das Handy aus der Hosentasche und ging schnell in sein Zimmer.
Ich schaute Tom hinterher.
Hörte seine Stimme.
Er antwortete jemandem am Telefon.
„Henry, ich bin es. Wie geht es dir?“

Pause.

Toms Stimme hörte sich aufgeregt an. Und glücklich.
„Du fehlst mir auch.“

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