Wettbewerb: Bühne frei für SV-Mann Vorlesen

07. Jan 2021Marie

Am Anfang eine kurze Erinnerung:
Dies ist eine Geschichte von unserem Wettbewerb: Die Kunst der Einfachheit.
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Damit es spannend bleibt, zeigen wir die Kommentare ganz am Schluss.
Das ist der 10. Februar.
Und nun: Viel Spaß!

Die Kunst der Einfachheit, Foto: Volker Wartmann

Hallo, mein Name lautet Krötmiez.
Und ich lebe im schönen grünen Berlin-Spandau.

Diesen Satz habe ich damals immer gerne gesagt und die Menschen, die ich traf, damit zum Lachen gebracht. Aber nun haben wir den blöden Corona Virus in Berlin.

Corona wird jetzt erstmal eine Weile in unserem Leben bleiben. Ich denke mit etwas traurigem Blick an die Zeit zurück, wie es damals noch gewesen ist. Es waren schöne, aber auch schlechte oder traurige Zeiten. Doch im Allgemeinen ging es uns gut.

"Aber, hey Moment mal," fragt sich Krötmiez, der ein Selbstvertreter und auch noch ehrenamtlicher Mitarbeiter und Helfer ist. "Wer sagt denn, dass diese Zeiten vorbei sein müssen? Ist es nicht gerade jetzt in dieser Zeit der Pandemie der perfekte Zeitpunkt dafür, Leuten zu helfen, denen es jetzt vielleicht schlechter geht als mir?"

Deswegen denkt sich Krötmiez ein Superhelden-Kostüm aus, dass super cool ist. Das gut aussieht und dafür sorgt, dass nicht jeder sofort erkennt, wer er ist.

Na klar, ein Selbstvertreter, so wie Krötmiez einer ist, kann auch ohne Maske und Superhelden-Outfit herumlaufen. Aber er sieht durch seinen muskelbepackten Anzug. In Wirklichkeit hat er gar keine Muskeln. Sondern er hat einen kleinen Kugelbauch, wo man auch ein kühles Bier draufstellen kann.

Krötmiez kommt etwas vom Thema ab, liebe Leser und liebe Leserin. Aber er ist auch ein kleiner Träumer. Er überlegt echt lange, wie das Outfit aussehen könnte. Aber dann geht es ganz fix. Denn Krötmiez ist auch ein Wassermann. Über die sagt man ja, dass sie sehr kreativ sein sollen.

Krötmiez ist dabei nicht nur ein Fan von Spider-Man, Superman, Batman, oder Hulk. Sondern er mag auch die Bösewichter. Aber da wir nun das Corona Virus in Berlin haben, ist das unser Bösewicht für eine etwas längere Zeit.

Aber, halt, stopp Krötmiez! Denk doch mal an unsere Leser. Möchtest du denen denn keinen Mut machen?

"Oh ja, natürlich. Verzeihung", sagt Krötmiez zu seinem Gedächtnis, "du hast vollkommen recht."

Er überlegt sich ein Outfit, es sollte dabei Blau und Weiß sein, wie bei seinem ehrenamtlichen Arbeitgeber. Auf seiner Brust mit den angemalten Muskeln kommt ein weißes SV. SV steht für Selbstvertreter. Alle sagen dann SV-Mann, so wie beim Superman, nur in Deutsch geschrieben.

Die Hose soll dabei Weiß sein mit einer blauen Gürtelschnalle, weiße Handschuhe und blaue Schuhen. Sein Umhang bleibt blau und hinten steht SV. Das reimt sich sogar.

Aber SV-Mann kann leider nicht fliegen. Deswegen schaut er in der Zeitung oder im Internet nach, ob nicht jemand Hilfe beim Einkauf benötigt. Vielleicht kann er Menschen helfen, denen es nicht so gut geht in der jetzigen Zeit.

Denn jeder kann ein Held sein, ob er nun eine Behinderung hat oder nicht. Und das wieder nennt sich Inklusion. Denn jeder Mensch kann seinen Beitrag leisten. Jeder kann den Menschen helfen, auch wenn es nur der Gang zum Supermarkt ist.

SV-Mann kann aber auch die Menschen zum Lachen bringen in der jetzigen schweren Zeit. Denn Humor hat er auch und er ist witzig.

Alles was man dafür braucht ist der Mut dazu, etwas Neues zu probieren. Man muss auf die Menschen zugehen, die Hilfe brauchen.

Natürlich denkt er immer daran, den Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Meter einzuhalten, sich regelmäßig die Hände zu waschen und eine Gesichtsmaske zu tragen.

Krötmiez will während der Corona Zeit genügend Menschen finden, denen er helfen kann. Und wenn es außer ihm noch weitere Helden gibt, die ihm helfen und den Mut nicht verlieren, dann kommen wir auch durch diese Pandemie.

Früher fühlte sich Krötmiez nutzlos. Er war die meiste Zeit zuhause. Aber nun weiß er, dass er nicht alleine ist. Jetzt kann er sich mit den anderen für andere einsetzen.

Er ballt seine Faust, streckt sie in die Luft und sagt:

Selbstvertreter, wir schaffen das

Wir helfen uns und den anderen, denen es nicht gut geht. Und wir bestimmen selbst, was wir wollen und was gut und wichtig für uns ist.

Und wenn wir fest an die Gemeinschaft denken, können wir vielleicht doch irgendwann fliegen.

Alles was wir brauchen ist gemeinsame Stärke, Mut und Zusammenhalt.

Vielen Dank für das Lesen

Euer Krötmiez

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