
Am 27. Januar denken wir in Deutschland an die Opfer der Nazi-Zeit.
Die Nazis haben viele Menschen mit Beeinträchtigung ermordet.
Auch Menschen mit seelischen Erkrankungen wurden ermordet.
Die Nazis sagten damals: Ihr Leben ist weniger wert.
Menschen mit Beeinträchtigung wurden operiert, damit sie keine Kinder bekommen konnten.
Verschiedene Veranstaltungen erinnern an Opfer mit Beeinträchtigung.
Die Philharmonie stellt Bilder von Andreas Maus aus.
Er macht Kunst
zu den Verbrechen
im National-Sozialismus.
Es geht auch um das Leben und Leid von Anne Frank und ihrer Familie.
Anne Frank war ein jüdisches Mädchen. Sie wurde in der Nazi-Zeit ermordet.
Als Ausgleich macht Andreas Maus auch andere Kunst-Werke.
Darin beschäftigt er sich mit verschiedenen Formen.
Das können zum Beispiel Striche, Vierecke und Kreise sein. Auch diese Kunst-Werke werden ausgestellt.
Es gibt ein Gespräch und eine Führung dazu. Dafür musst du dich anmelden. Hier
erfährst du mehr.
Wann: 27. Januar 2026, 11 bis 16 Uhr
Wo: Berliner Philharmonie, Empfangshalle
Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin

Andreas Maus
Andreas Maus arbeitet im Kunsthaus KAT18 in Köln.
Er wurde mit dem euward 8 ausgezeichnet.
Das ist ein europäischer Kunst-Preis.
Der Preis wird an
Künstler und Künstlerinnen mit Beeinträchtigung vergeben.
Eine Veranstaltung zum Gedenken
Der Gedenk-Ort T4 ist ein Denkmal.
Das Denkmal erinnert an
Opfer mit Beeinträchtigung aus der Nazi-Zeit.
Wir wollen am 28.1.26 zusammen an die Opfer denken.
Menschen legen einen Kranz an das Denkmal.
Es gibt Reden und Musik.
Jeder kann hinkommen.
Wann: 28. Januar 2026, 10 Uhr bis 11:30
Wo: Gedenk-Ort T4, Tiergartenstraße 4, 10758 Berlin

Jeremi Zschocke
Jeremi Zschocke ist ein Musiker mit Down-Syndrom. Er macht bei der Veranstaltung Musik, zusammen mit seinem Bruder Silas.

