Personenzentrierung und Partizipation im Praxisalltag
Spätestens mit dem Bundesteilhabegesetz ist die Forderung einer personenzentrierten Ausrichtung von Leistungen in der Eingliederungshilfe in den Fokus der Beteiligten gerückt - nach Normalisierung und Empowerment nunmehr der nächste wichtige Paradigmenwechsel in der Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung. Eine Dienstleistung personenzentriert zu erbringen heißt, dass alles Handeln und Denken von der jeweils betroffenen Person ausgeht. Doch was bedeutet das konkret, wie kann das gelingen und wie ist mit Hürden im Alltag umzugehen?
Schwerpunkte
- Wie haben sich Paradigmen in der Eingliederungshilfe verändert?
- Wie ist die Wechselwirkung von Haltung und Leistungserbringung?
- Das Konfliktfeld Selbstverwirklichung und Fürsorgepflicht
- Wie kann Selbstwirksamkeit erlebbar werden?
- Personenzentrierung, was ist das? (Definition)
- Wie können wir Dienstleistungen personenzentriert ausrichten (Was sind meine Ziele? Wie kann ich das erreichen?)
- Unterstützungsprozesse einer personenzentrierten Leistungserbringung (Hilfeplanung, Dokumentation, Auswertung, Anpassung)
- Wie ist wirkungsorientiert zu handeln und zu dokumentieren?
Methoden
- Theoretischer Input/Vortrag, Austauschformate, Arbeitsgruppen